Unternehmensführung

Stiftungsunternehmen

Gewinne sind Mittel zum Zweck

Sowohl die WALA Heilmittel GmbH als auch die SaluVet GmbH sind vom Gründungsimpuls her dem Heilen und der Salutogenese verpflichtet. Beide Traditionsunternehmen verbindet die gemeinsame Idee, Produkte auf Basis natürlicher Ausgangsstoffe und unter Berücksichtigung ökologischer Gesichtspunkte herzustellen.
Aufgabe und Ziel der WALA Stiftung ist es, neben der WALA Heilmittel GmbH auch der SaluVet GmbH eine gedeihliche Entwicklung zu sichern. Die SaluVet GmbH hat in der Konsequenz keine privaten Kapitalgeber, ist unabhängig von Großinvestoren und kann nicht verkauft oder vererbt werden. Das Unternehmen dient dem Stiftungszweck, hat dadurch ein sinnstiftendes Ziel, das das Denken und Handeln prägt, und ist auf Langfristigkeit ausgerichtet. Er erlaubt es uns, den Bedarf unserer Kunden, und damit der Tiere, in den Vordergrund zu stellen und aktuelle gesellschaftliche Bedürfnisse zu berücksichtigen. Um zukunftssicher zu sein brauchen auch wir Gewinne.
Auch wir müssen als Stiftungsunternehmen wirtschaftlich denken und handeln. Der Gewinn ist Mittel zum Zweck und nicht Selbstzweck. Im Vordergrund stehen die langfristige Firmenentwicklung und die Förderung der individuellen Entwicklung der Mitarbeiter. In Jahren guten Wirtschaftens werden bei uns nicht die Taschen gieriger Aktionäre gefüllt, sondern ein Teil der Gewinne an die Mitarbeiter ausgeschüttet – nach Abzug notwendiger Investitionen und Rücklagen.

Dr. Philipp LettmannBeitrag über stiftungsgeführte Unternehmen von Herrn Dr. Philipp Lettmann, Vorstand WALA Stiftung.

Beitrag über stiftungsgeführte Unternehmen

Dialogische Unternehmenskultur

Eigenständig im Sinne des Ganzen

Karl-Martin Dietz und Wolfgang Kracht (Hardenberg Institut) prägen den Begriff der „dialogischen Unternehmenskultur“ (DUK) als Grundlage für die Zusammenarbeit der Menschen in einem Unternehmen, die sie als eine Schicksalsgemeinschaft verstehen.

Ziel der dialogischen Unternehmenskultur ist es möglichst vielen Mitwirkenden eigenständiges Handeln im Sinne eines Ganzen zu ermöglichen. Das bedeutet möglichst viele Mitarbeitende sollen Unternehmer im Unternehmen werden. Wesentliche Bausteine hierfür sind einerseits, die Mitarbeitenden zu ermuntern und zu befähigen, Führung schrittweise in Selbstführung zu überführen, und anderseits als Führungskraft die Ermöglichung an die Stelle von Vorgaben zu stellen und koordinierend anstatt kontrollierend zu agieren.

Die DUK versteht sich nicht als Tool-Box oder Führungstool als solches, sondern beginnt bei jedem Einzelnen, bezieht die Individualität des Einzelnen mit ein und verbindet sich mit der Welt durch initiatives Handeln in gemeinsam getragener Verantwortung.  DUK trägt damit dem Zeitalter des Individualismus Rechnung und kitzelt durch die Gestaltung des entsprechenden Umfeldes geistige Produktivität bei jedem Mitarbeitenden heraus. Führen bedeutet in diesem Kontext dienen, nicht anweisen und kontrollieren.

 

Dialogische Kultur bei WALA

Verhaltenscodex der WALA

Compliance

Diese WALA-Leitlinien umfassen allgemeine Grundsätze für ein ethisches, faires und rechtskonformes Geschäftsverhalten aller Mitarbeitenden der WALA-Gruppe.

Zum Verhaltenscodex der WALA-Gruppe
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